Persönliche Reflexion und Impulse für Schule und Gemeinde
Was bedeutet es, fremd zu sein – im eigenen Leben, in der Gesellschaft oder im schulischen Alltag? Die Fortbildung verbindet die Reflexion eigener Fremdheitserfahrungen mit der Auseinandersetzung aktueller gesellschaftlicher Themen wie Migration, Vielfalt und Zugehörigkeit.
Teilnehmende sind eingeladen, persönliche Perspektiven einzubringen und zugleich den Blick auf die Lebenswelten der Kinder und Schüler:innen zu schärfen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf biblisch-theologischen Zugängen (z.B. das Buch Ruth). Die Erzählung von Aufbruch, Verlust und neuer Zugehörigkeit eröffnet sowohl individuelle als auch unterrichtliche Anknüpfungspunkte und bietet wertvolle Impulse für den schulischen Kontext, den Religionsunterricht ebenso wie fächerübergreifend. Die Fortbildung auf der Insel Wangerooge richtet sich an alle, die ihre persönliche Perspektive zum Thema Fremdsein erweitern und zugleich neue Impulse für ihre pädagogische Arbeit in Schule und Gemeinde gewinnen möchten.