Kalenderblatt vom 22. April 2019

Losung

Zur letzten Zeit wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen.

Jesaja 2,2.4

Lehrtext

Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch.

Johannes 20,21

Aktuelle Woche

Kirchliche Woche

Sonntag, 21. April 2019 bis Samstag, 27. April 2019

Spruch

Christus spricht: ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle.
 

Feiertag

Ostermontag

Erklärung

Christen jubeln wieder: „Halleluja“ und „Ehre sei Gott in der Höhe“ erschallen am Ostermorgen in den Gottesdiensten. Das Licht einer Osterkerze durchbricht die Finsternis, ihr Licht verbreitet sich mit den Kerzen der Gottesdienstbesucherinnen und –besucher in der Osternacht. Es darf gelacht werden über den Tod. Der alte Ostergruß kündet die aktuelle Nachricht: „Er ist auferstanden!“ – „Er ist wahrhaftig auferstanden!“
Dies ist auch die einhellige frohe Botschaft der Evangelisten in ihren durchaus unterschiedlichen Erzählungen zum Ostermorgen, ein Geschehen, das den menschlichen Horizont übersteigt. Doch gerade deswegen ist dies zentrale Glaubensaussage für Christen und darum Ostern das wegweisende Fest: Gott hat die Grenzen aufgehoben, die der Tod setzt.
Nicht nur die Evangelien und die Geschichten vom Erscheinen des Auferstandenen unter seinen Freundinnen und Freunden sind darum als gottesdienstliche Texte zu hören. Es wird erinnert: Wo das Wasser des Roten Meeres eine Barriere schien, machte Gott den Weg frei. Wo Menschen von Unfruchtbarkeit sprachen, brachte die Frau Hanna ein Kind zur Welt. Wo zwei Freunde Jesu all ihrer Hoffnungen beraubt wieder den Weg in ihr altes Leben angetreten hatten, spürten sie plötzlich wieder ihn als Hoffnung an ihrer Seite.
Der Ostermorgen war ursprünglich der Tauftermin der Christen, unmittelbar mit der Botschaft des Osterfestes verbunden: Untertauchen in den Tod, aber den Fluten wieder entkommen.
Aus ursprünglich einer ganzen Festwoche sind zwei Feiertage erhalten. Während dieser Woche, bis zum kommenden Sonntag trugen die Getauften ihre weißen Taufkleider. Der Sonntag nach Ostern erhielt deswegen auch die Bezeichnung „Weißer Sonntag“. 

Thema

Auf dem Weg

Jes 25, 6-9

6 Und der HERR Zebaoth wird auf diesem Berge allen Völkern ein fettes Mahl machen, ein Mahl von reinem Wein, von Fett, von Mark, von Wein, darin keine Hefe ist.

7 Und er wird auf diesem Berge die Hülle wegnehmen, mit der alle Völker verhüllt sind, und die Decke, mit der alle Heiden zugedeckt sind.

8 Er wird den Tod verschlingen auf ewig. Und Gott der HERR wird die Tränen von allen Angesichtern abwischen und wird aufheben die Schmach seines Volks in allen Landen; denn der HERR hat's gesagt.

9 Zu der Zeit wird man sagen: »Siehe, das ist unser Gott, auf den wir hofften, dass er uns helfe. Das ist der HERR, auf den wir hofften; lasst uns jubeln und fröhlich sein über sein Heil.«

Liturgische Farbe

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Weiß als ungebrochenes Licht, als Vereinigung aller Farben, als Farbe von Reinheit und Unschuld bestimmt die Christusfeste (Ostern, Weihnachten) und die Sonntage des Göttlichen Gegenwart (Epiphanias, Trinitatis)

Bild: Klaus Brinkmann

© Ev.-luth. Landeskirche Hannovers

Text: Grethlein, C./Ruddat, G.:Liturgisches Kompendium

Moment Mal

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Erfahrungen des menschlichen Alltags, aus dem Glauben gedeutet - Eine Reihe zum kurzen Innehalten im schnellen Lauf der Zeit - Autor: Klaus Böllert

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Morgenandacht

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Nachdem er Jesus tatsächlich wie vorhergesagt verleugnet hatte, war Simon Petrus am Boden. Trotzdem hörte er nie auf zu hoffen. Die Morgenandacht von Iris Macke.

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Wochenlied

Christ lag in Todesbanden (EG 101) und Erschienen ist der herrlich Tag (EG 106)

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