Vortrag

Nachricht 11. Dezember 2020

Vortrag über die Geschichte der Juden im Mittelalter

Am Mittwoch, 30. September, beginnt um 19 Uhr ein Vortrag mit dem Thema „Einblicke in die Geschichte der Juden in Deutschland im Mittelalter“ in der Lambertikirche Aurich.

Die Arbeitsstelle für Religionspädagogik in Ostfriesland (ARO) wird in größeren Zeitabständen verschiedene Veranstaltungen zu den Themen „Judentum“ und „Antisemitismus“ durchführen.  Dazu werden in diesem Halbjahr dieser Vortrag und ein Studientag im November durchgeführt.

Im Vortrag am Mittwoch geht es um eine Einführung in die Geschichte der Juden im mittelalterlichen Deutschland. Dabei wird von der Entstehung und Entwicklung der jüdischen Gemeinden in Deutschland während des frühen und hohen Mittelalters berichtet . Die Juden waren zunächst als Minderheit in einer Sonderrolle in die Gesellschaft einbezogen. Die Kreuzzüge markieren eine einschneidende Veränderung im christlich-jüdischen Verhältnis. Von nun an verhielt sich die christliche Mehrheitsgesellschaft zunehmend feindlich gegen die jüdische Minderheit. Auch die rechtliche und soziale Situation verschlechterte sich deutlich. Es kam zu Übergriffen, Verfolgungen und Morden bis hin zur Vertreibung in der Mitte des 14. Jahrhunderts. Viele der erfundenen Vorwürfe gegen Juden bestanden bis ins 20. Jahrhundert und bestehen zum Teil noch heute fort.

Den Vortrag hält Andreas Scheepker, der als Studienleiter in der ARO tätig ist und als Schulpastor am Auricher Ulricianum arbeitet. Der Vortrag dauert eine gute Stunde. Im Anschluss ist noch etwas Zeit für Fragen und Gespräche. Die Veranstaltung wird spätestens um 20.30 Uhr zu Ende sein. Alle interessierten Gäste sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist kostenlos.

Angekündigt war, dass die Veranstaltung in den Räumen der ARO stattfinden sollte. Dies ist aus organisatorischen Gründen nicht möglich. Deshalb wird der Vortrag in der Auricher Lambertikirche stattfinden. Die Gäste sind angehalten, beim Betreten und Verlassen der Kirche den Mund-Nasenschutz anzulegen und die Abstandsregeln einzuhalten. Beim Eingang sind, wie üblich, die Kontaktdaten zu hinterlassen.