Die Geschichte der Juden im Mittelalter - ein Einblick

Veranstaltung 30. September 2020

Start: 30.09.2020, 19:00 Uhr

Ende: 30.09.2020, 20:30 Uhr

Für: Alle Interessierten

Leitung: Andreas Scheepker, ARO

Die Judenfeindschaft in Deutschland beginnt nicht erst im Dritten Reich. Sie kann auf eine lange, traurige Tradition zurückblicken, die schon im Hochmittelalter beginnt.

Schon seit der Spätantike und dem frühen Mittelalter sind jüdische Gemeinden in Deutschland nachgewiesen. Sie gestalten die gesellschaftliche Entwicklung über mehrere Jahrhunderte in einem friedlichen Zusammenleben mit. Mit den Kreuzzügen beginnen die ersten Verfolgungen und Ermordungen von Juden in Deutschland. In der Folgezeit leben jüdische Gemeinden, soweit sie erlaubt sind, in einer benachteiligten Situation und werden immer häufiger Opfer von Ausgrenzungen und Pogromen. In vielen Regionen gibt es zu Beginn der frühen Neuzeit keine jüdischen Gemeinden mehr.

Der Vortrag gibt einen ersten Einblick in die Geschichte der jüdischen Gemeinden in Deutschland vom frühen Mittelalter bis in die frühe Neuzeit. Er stellt wichtige Ereignisse und Entwicklungen dar, die sich bis in die Zeit des Dritten Reiches und in die Gegenwart hinein auswirken. Dabei werden auch Darstellungen von Juden in der mittelalterlichen Kunst gezeigt und thematisiert.

Informationen zur Veranstaltung

  • Referent: Andreas Scheepker
  • Ort: Lambertikirche, Lambertshof 1, Aurich