Sommerempfang und Einführung Andreas Scheepker

Nachricht 05. Juli 2022
Auf dem Sommerempfang der Arbeitsstelle für Evangelische Religionspädagogik Ostfriesland (ARO) in Aurich führten Dr. Silke Leonhard, Rektorin des Religionspädagogischen Instituts Loccum (von links), und Reinhild Gedenk, Pastorin im Landeskirchenamt der Evangelisch-reformierten Kirche, Andreas Scheepker in seinen Dienst als Leiter der ARO ein. Zum Team der ARO gehören neben Scheepker Studienleiterin Jutta Renken-Sprick und Sonja Skoczylas. Foto: Hannegreth Grundmann

„Bildung braucht Rosenwasser“

Einführung von Andreas Scheepker als Leiter der ARO in Aurich

öso. Aurich. „Bildung braucht Rosenwasser“, sagte Reinhild Gedenk, Pastorin im Landeskirchenamt der Evangelisch-reformierten Kirche, zur Einführung von Andreas Scheepker (59) als Leiter der Arbeitsstelle für Evangelische Religionspädagogik Ostfriesland in Aurich (ARO). Scheepker sei ein guter Religionslehrer und Marzipanfan, stellte Gedenk den neuen Leiter der ARO vor. 

Nachdem Dr. Ute Beyer-Henneberger im Dezember in den Ruhestand verabschiedet wurde, hat Andreas Scheepker die geschäftsführenden Aufgaben seit Februar inne und wurde nun beim Sommerempfang der ARO im Forum der Ostfriesischen Landschaft in Aurich von Reinhild Gedenk, der stellvertretenden Beiratsvorsitzenden der ARO, und von Dr. Silke Leonhard, Rektorin des Religionspädagogischen Instituts Loccum, in seinen Dienst eingeführt. Andreas Scheepker bringe Einsatz, Teamgeist und Kenntnisse mit. „Mögen Sie in der Leitung die Schätze der ARO heben und zum Klingen bringen“, sagte Leonhard. Regionalbischof Dr. Detlef Klahr, Beiratsvorsitzender der ARO, konnte die Einführung krankheitsbedingt nicht durchführen und ließ herzlich grüßen. 

Als kostbarste Zutat gehöre Rosenwasser zum Marzipan. „Damit etwas gut wird, müssen wir investieren. Bildung braucht Rosenwasser, damit etwas Nahrhaftes herauskommt“, führte Reinhild Gedenk in ihrer Ansprache aus. Auch harte Mandeln gehörten zu den Marzipan-Zutaten. Ein Hauptbestandteil der Religionspädagogik seien harte Mandeln. So sei es gerade im Zeitalter der Ökonomisierung wichtig, den Kindern zu vermitteln, dass das Leben mehr sei als das, was berechnet werden könne, stellte Gedenk fest. 

Seit 2014 ist Andreas Scheepker als Studienleiter der ARO und als Schulpastor am Gymnasium Ulricianum in Aurich tätig. In den vergangenen Jahren habe Scheepker besondere Schwerpunkte bei den Fortbildungen gesetzt und gleichzeitig weiterführende Perspektiven eingebracht. Nun kämen auch noch die geschäftsführenden Aufgaben hinzu. Mit einer Drittel-Stelle bleibt Scheepker weiter am Auricher Gymnasium Ulricianum als Schulpastor tätig. 

Jutta Renken-Sprick, stellvertretende Geschäftsführerin der ARO, führte durch den ersten Teil des Sommerempfangs und stellte den Künstler und dessen sechsteiligen Bilderzyklus „Jenseits der Stille“ vor. 
Christian Wolff, 1987 in Gelsenkirchen geboren, lebt seit 2013 als Gitarrenlehrer und Künstler in Aurich. Die Verbindung von Musik und Kunst bestimme auch den sechsteiligen Bilderzyklus „Jenseits der Stille“. Zum zweiten Mal habe Wolff in Zusammenarbeit mit dem Komponisten Wulfin Lieske ein Projekt zur Verbindung von Musik und Malerei realisiert und von dessen Musik inspiriert von April bis Juni 2022 diesen Bilderzyklus gemalt. Gerade in der Zeit der Pandemie sei dem Künstler die Verbindung von Kunst und Musik wichtig: „Ich möchte, dass die Menschen wieder ihre innere Mitte finden“, so Wolff.

Während des Empfangs gaben ARO-Geschäftsführer Andreas Scheepker, Landschaftsdirektor Dr. Matthias Stenger und der Rektor des Auricher Studienseminars Sebastian Riecken eine kurze Bildbeschreibung zu jeweils einem von ihnen ausgesuchten Bild.

Dabei erfuhren die rund 70 Anwesenden, dass die ostfriesische Künstlerin Hildegard Peters den Schüler Scheepker im Kunstunterricht am Ulrichsgymnasium Norden beeindruckt habe. „Das Bild macht mich kreativ. Es entstehen Bilder, Fantasien und Musik in meinem Kopf. Das wünsche ich mir auch für die Fortbildungsarbeit, dass wir etwas freisetzen, kreativ sind und weiterdenken“, sagte der neue ARO-Leiter.
                                                                        
Großen Applaus erhielten Lea und Sarah Weiss. Sie umrahmten mit ihrer Harfenmusik die Wortbeiträge und gaben der Veranstaltung eine festlich beschwingte Atmosphäre. Beide haben als Harfenduo mehrere Landes- und Bundeswettbewerbe gewonnen. 

Im Anschluss an die Veranstaltung war Zeit zu Begegnung und Gespräch, auch konnte die Ausstellung im Landschaftsforum und in der Bibliothek der ARO besichtigt werden.
Die Bilder sind bis zum Ende des Jahres 2022 in der ARO, Georgswall 7, ausgestellt und können zu den Öffnungszeiten besichtigt werden. Bei telefonischer Anfrage (04941 968610) werden auch individuelle Besichtigungswünsche (u.a. für Gruppen) gerne realisiert.

„Bildung braucht Rosenwasser“

Auf dem Sommerempfang der Arbeitsstelle für Evangelische Religionspädagogik Ostfriesland (ARO) im Forum der Ostfriesischen Landschaft in Aurich führten Reinhild Gedenk (von links), Pastorin im Landeskirchenamt der Evangelisch-reformierten Kirche, und Dr. Silke Leonhard, Rektorin des Religionspädagogischen Instituts Loccum, Andreas Scheepker in seinen Dienst als Leiter der ARO ein. Harfenmusik umrahmte die Wortbeiträge und drei Bilder aus dem sechsteiligen Zyklus „Jenseits der Stille“ des Auricher Künstlers Christian Wolff wurden zur Ausstellungseröffnung präsentiert. Foto: Hannegreth Grundmann

„Jenseits der Stille“ – Zusammenwirken von Kunst und Musik

Den Jahresempfang der Arbeitsstelle für Evangelische Religionspädagogik Ostfriesland (ARO) gestalteten der Rektor des Auricher Studienseminars Sebastian Riecken (von links), Landschaftsdirektor Dr. Matthias Stenger, ARO-Geschäftsführer Andreas Scheepker, Lea und Sarah Weiss, Jutta Renken-Sprick, der Künstler Christian Wolff und Sonja Skoczylas im Forum der Ostfriesischen Landschaft in Aurich und kamen im Garten der Ostfriesischen Landschaft vor der ARO zum Foto zusammen. Foto: Hannegreth Grundmann