Jüdisches Leben im grenznahen Gebiet

Veranstaltung 02. Mai 2018

Start: 02.05.2018, 10:00 Uhr

Ende: 02.05.2018, 18:15 Uhr

Leitung: Andreas Scheepker, ARO

damals und heute

Die Ehemalige Jüdische Schule (EJS) Leer bietet in Kooperation mit dem Stadtarchiv Leer ein zweiteiliges Seminar mit einer Exkursion nach Groningen in die dortige Synagoge an.

Das Seminar in Leer bietet einerseits einen Einblick in die Geschichte der Synagogengemeinde Leer, die exemplarisch für eine jüdische Gemeinde in einer ostfriesischen Kleinstadt steht. Bei einem Stadtrundgang wird über Gebetsräume und Synagogen in Leer informiert. Danach werden die Synagoge, die Schule mit der Ausstellung und das Gemeindeleben vorgestellt.

Die Exkursion in die Synagoge Groningen rundet das Seminar ab. Die Synagoge wird von der jüdischen Gemeinde vor Ort als Gottesdienstraum und Gemeindezentrum genutzt. Weil sich die  zerstörte Leeraner Synagoge und die Groninger Synagoge in ihrer Bauart ähneln, bekommen die Teilnehmenden einen guten Eindruck davon, wie die letzte Synagoge der jüdischen Gemeinde Leer ausgesehen hat. Zum Besuch der Synagoge gehört auch eine kleine Führung im Stadtteil rund um die Synagoge und ein Einblick in die Lernstationen zu jüdischen Festen und jüdischer Tradition, Religion und Schrift, die in der Groninger Synagoge aufgebaut sind.

Dieses Tagesseminar kann so oder in nach Absprache veränderter oder gekürzter Form (z.B. ohne die Exkursion oder als Programm nur in der EJL)  mit Schulklassen und Kursen durchgeführt werden.

Informationen zur Veranstaltung

  • ReferentInnen: Susanne Bracht, wissenschaftliche Leiterin der EJL; Menna Hensmann, Leiterin des Stadtarchivs Leer; Marcel Wichgers, Team der Synagogengemeinde Groningen
  • Ort: Ehemalige Jüdische Schule Leer (EJL), Ubbo-Emmius-Straße 12, Leer
  • Kosten: 30,00 EUR (ohne Verpflegung)