Arbeitsstelle für evangelische Religionspädagogik Ostfriesland

Jahresempfang und Ausstellungseröffnung am 21. Januar 2016 in der ARO

öso. Aurich. Landessuperintendent Dr. Klahr und Geschäftsführerin Dr. Beyer-Henneberger begrüßten die ca. 50 Gäste aus Politik, Schule und Kirche zum diesjährigen Jahresempfang der ARO am 21. Januar 2016.
 
Im Mittelpunkt stand die Ausstellung der Künstlerin Ingrid Freihold zum Thema „Lebensspuren – gekleckst, getuscht, gezeichnet …“. Ingrid Freihold beschreibt ihren Malstil als dynamisch-expressives Arbeit mit Tusche auf Büttenpapier.
 
„Lebensspuren sensibel wahrnehmen und hoffnungsvoll Spuren hinterlassen“ sei ein gutes Motto für den Start ins neue Jahr, sagte der Regionalbischof für den Sprengel Ostfriesland-Ems und Vorsitzender des ARO-Beirates. Mit dem Wahrnehmen beginne die Pädagogik überhaupt, so Klahr.
 
Dass Bilder zum Gespräch anregen, zeigten die drei Bildinterpretationen von Personen aus den Bereichen Politik, Kirche und Schule. Das Bild, das eine Mutter mit sorgenvollem Blick mit ihrem Kind an der Hand zeigt, erinnerte den Oberbürgermeister der Stadt Emden, Bernd Bornemann, an die Flüchtlinge, die in Emden ankommen. „Ich hoffe, dass das Kind und die Mutter wieder zum Lachen zurückfinden, wenn sie hier bei uns in Ostfriesland angekommen sind. So habe ich es bereits erlebt“, so Bornemann.  Der Superintendent des Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises Emden-Leer, Burghard Klemenz, und Jutta Glashoff, Lehrerin für Musik, Religion und Deutsch am Gymnasium Ulricianum in Aurich interpretierten weitere Bilder.
 
Der stellvertretende Geschäftsführer der ARO, Pastor Sven Kramer, dankte den Mitwirkenden und den Musikern. Agnes Waehneldt aus Simonswolde (Harfe und Querflöte) spielte gemeinsam mit dem Gitarristen und Komponisten Mohamad Zarkan traditionelle Stücke und Kompositionen Zarkans.  Pastor Andreas Scheepker stellte als Studienleiter der ARO das Jahresprogramm vor. Neben Fortbildungsangeboten für Religionsunterricht und Konfirmandenarbeit setzt die ARO Schwerpunkte bei der Vermittlung von Wissen über andere Religionen und bei der Vorbereitung des Reformationsjubiläums 2017.
 

Räume, Licht und Farben beeinflussen das Lernverhalten

(v. l.): Jenna Hartmann (nifbe), Dr. Birgitta Kasper-Heuermann (RPZ), Innenarchitektin Katja Stapper (Hamburg), Ute Beyer-Henneberger (ARO), Diplom- Farbberaterin Nathalie Pagels aus Düsseldorf und Birte Engelberts (Hochschule Emden/Leer).
Foto: Former

Raum ist nicht gleich Raum, Licht nicht gleich Licht, und die Zahl der Farben übersteigt allemal die von einem Tuschkasten. Weil Räume, Licht und Farben Atmosphäre schaffen und zudem das Wohlbefinden und Emotionen beeinflussen können, ist es wichtig, schon in der Schule darauf zu achten. Denn wenn Kinder sich in ihren Klassenzimmern wohl fühlen, können sie entspannter lernen. Diese Schlussfolgerungen zogen die Teilnehmer einer Tagung, zu der das Regionale Pädagogische Zentrum (RPZ) der Ostfriesischen Landschaft, die Arbeitsgemeinschaft für evangelische Religionspädagogik Ostfriesland (ARO), das Niedersächsische Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung, Regionalnetzwerk Nordwest (nifbe), sowie die Hochschule Emden/Leer und die Stadt Aurich eingeladen hatten.
Diplom- Farbberaterin Nathalie Pagels (Düsseldorf) beschäftigt sich seit 20 Jahren mit Farben in Räumen, darunter auch Kindergarten- und Klassenräume. Sie weiß: Farben können die Konzentration oder Regeneration fördern.
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Bildung braucht Räume“ war auch Innenarchitektin Katja Stapper (Hamburg) eingeladen. Ihr Fachgebiet ist das Licht und seine Wirkung auf das Verhalten von Kindern. Ihre Erfahrung: Bei einer optimalen Raumausleuchtung sind effektives Lernen und längere Konzentrationszeiten möglich.

Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie unter der Rubrik: Wir über uns/Bildung braucht Räume/Themenhefte.

Reinhard Former
 

Hinweis: Es wurde für diesen Tag noch keine Tageslosung angelegt!

Herzliche Einladung: Religionspädagogischer Tag 2016 zum Thema "Vielfalt leben"

Vielfalt leben RP-Tag 2016
 Vielfalt leben RP-Tag 2016

Die Religionspädagogische Tagung zum Thema „Inklusion in der Religionspädagogik“ findet statt am Donnerstag, 16. Juni 2016, 9 Uhr bis 16.00 Uhr im PFL ,Peterstraße 3, Oldenburg und endet mit einem Gottesdienst in der Garnisonkirche, Peterstraße, Oldenburg.
Der Religionspädagoge Prof. Dr. Bernd Schröder, Göttingen, wird im Hauptvortrag Perspektiven für eine inklusive Religionsdidaktik vorstellen. In sechzehn Workshops werden praktische Anregungen gegeben, wie Heterogenität als Chance für gemeinsames Lernen in Schule und Konfirmandenarbeit genutzt werden kann.

Religionspädagogischer Tag 2016: "Vielfalt leben"

Ausstellung 2016

Bild: Ingrid Freihold

In diesem Jahr freuen wir uns, die Bilder von Ingrid Freihold, Künstlerin aus Esens, bei uns in den Räumen zeigen zu können.  Schauen Sie gern herein!

Mehr über die Künstlerin Ingrid Freihold

Ute Beyer-Henneberger

Bildung braucht Räume: Essensräume in Kitas und Schulen gestalten

Die Dokumentation der Veranstaltung vom Dezember 2014 erweitert durch verschiedene Fachbeiträge liegt online vor: Bildung braucht Räume